Medien

Die Mediathek je Mandant: Upload, Varianten und Thumbnails, Speicher lokal oder im eigenen S3-Bucket, Metadaten für SEO, Barrierefreiheit und Urheberrecht.

Stand: 23.09.2026

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Die Mediathek verwaltet Bilder, Dokumente und Videos eines Mandanten. Jede Datei wird einmal hochgeladen und kann in beliebig vielen Einträgen und Seiten — auf allen Websites des Mandanten — verwendet werden.

Upload

Dateien lassen sich per Drag-and-drop oder über den Dialog hochladen, auch mehrere auf einmal. Beim Upload passiert automatisch:

  1. Der Dateityp wird geprüft (Bilder, PDF und Office-Dokumente, Video, Audio).
  2. Für Bilder entstehen Varianten in allen benötigten Größen; für Videos ein Posterbild.
  3. Metadaten wie Abmessungen, Dateigröße und MIME-Typ werden festgehalten.

Varianten und Thumbnails

Variante Verwendung
thumbnail Listen, Vorschau
small mobile Darstellung
medium Standardbreite
large Hero, Vollbild

Die Voreinstellungen der Varianten pflegen Sie unter Einstellungen → Speicher & Medien. Bestehende Dateien lassen sich dort neu berechnen — einzeln, in Mehrfachauswahl oder komplett. Ein Fokuspunkt je Bild sorgt dafür, dass beim Beschneiden das Wesentliche im Bild bleibt.

Metadaten

Metadaten stehen am Inhalt, nicht im Kopf der Redaktion:

  • Alternativtext (je Sprache) — Pflichtprogramm für Screenreader und für den Fall, dass ein Bild nicht lädt. Ein Satz genügt; Dateinamen wie IMG_4711 helfen niemandem.
  • Titel und Bildunterschrift (je Sprache)
  • Fotograf, Quelle, Lizenz — wer das beim Upload einträgt, muss später nicht raten, ob ein Bild verwendet werden darf.
  • Geodaten — Koordinaten und Ort, etwa für Standortbilder.
  • Kennzeichnung Platzhalter — Bilder aus dem KI-Onboarding tragen sie und lassen sich gezielt herausfiltern.

Speicher: lokal oder S3

Unter Einstellungen → Speicher & Medien wählen Sie den Speichertreiber je Mandant:

Treiber Ablageort Wann
Lokal Dateisystem des Servers in Deutschland Standard, keine Einrichtung nötig
S3 eigener Bucket (AWS S3, Hetzner Object Storage, MinIO, jeder S3-kompatible Dienst) große Bestände, eigene Datenhoheit, CDN davor

Für S3 werden Endpoint, Region, Bucket, Access-Key und Secret hinterlegt; optional eine öffentliche Basis-URL (CDN). Ein Wechsel verschiebt vorhandene Dateien nicht — neue Uploads landen am neuen Ort, alte bleiben, wo sie sind, und bleiben erreichbar.

Medien in der Delivery API

Medienfelder enthalten standardmäßig die Asset-ID. Mit expand=media liefert die API das aufgelöste Objekt:

json
{
  "id": "…",
  "url": "https://entrydeck.app/uploads/…/hero.webp",
  "thumbnailUrl": "https://…/hero-thumbnail.webp",
  "variants": { "small": "…", "medium": "…", "large": "…" },
  "width": 2400, "height": 1350,
  "mimeType": "image/webp",
  "alt": "Team vor dem Bürogebäude",
  "title": "Team 2026",
  "focalX": 0.5, "focalY": 0.35
}

Damit baut ein Frontend srcset und <picture> ohne eigene Bildverarbeitung.

Löschen und Aufräumen

Löschen ist endgültig: Die Datei verschwindet aus dem Speicher, Einträge, die sie verwendet haben, zeigen dann eine Lücke. Die Detailansicht zeigt vorher, wo eine Datei eingebunden ist. Über die Auswahlkästchen lassen sich mehrere Dateien gleichzeitig löschen oder neu berechnen.

Limits

Der Medienspeicher ist je Paket begrenzt (5 GB im Starter, 50 GB im Professional, 250 GB im Business). Mit eigenem S3-Bucket zählt nur der Speicher Ihres Buckets — siehe Pläne & Abrechnung.